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Alte Bäume sind Zeitzeugen der ganz besonderen Art:
Sie können uns Hinweise auf Veränderungen im Stadtbild und in der Gesellschaft geben.
Per Rad besuchen wir alte Bäume in Parkanlagen, Kirchhöfen, Alleen und Villenvierteln.
Auch die Entwicklung der Kölner Neustadt im beginnenden 20. Jahrhundert, Zerstörung und Veränderung
der Innenstadt nach dem 2. Weltkrieg lässt sich an diesen lebenden Denkmalen,
die dem Autoverkehr ringsherum mehr oder weniger standhalten, gut nachvollziehen.
Auf der rechten Rheinseite setzt sich der Grüngürtel nur lückenhaft fort. Unterbrochen von Autobahnkreuzen,
Gleisanlagen und Gewerbestandorten können wir dennoch alte Waldbestände, bemerkenswerte Baumdenkmäler, bäuerliche Kulturlandschaften
und botanisch interessante Sekundärstandorte entdecken. An alten Wasserburgen und Rittergütern scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.
Wir radeln zuerst ein Stück entlang des alten preußischen Festungsgürtels, biegen dann ab
und erkunden die Landschaftsbestandteile rechts und links des Mauspfads.
Kiesgruben sind Neu-Land im wortwörtlichen Sinne. Als sogenannte Sekundärstandorte sind sie
interessant für viele Pflanzen und Tiere, die nährstoffarme und offene Böden brauchen. Interessant sind sie aber auch
für die Menschen, zum Baden, Angeln, Boot fahren, spazierengehen. Konflikte zwischen Freizeitgestaltung und Naturschutz sind vorprogrammiert.
Wir schauen uns einige Kiesgruben und ihre unterschiedlichen Nutzungen an, erfahren warum "Öd"land gar nicht öde sein muss;
und lernen einen der letzten naturnahen Laubwaldreste im Linksrheinischen kennen.
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